Vorteile der Stiftung


Vorteile der Stiftung

Der Stifter hat mit der Gründung einer Stiftung unter anderem folgende Vorteile:

Vermögensschutz & Werteerhalt

Förderung des Gemeinwesens

Steuerliche Anreize

Effektive Lösungen bei Erb-und Nachfolgeproblemen

Schutz des Lebenswerks

Stiftung als Werbe-PR-Instrument für Unternehmen

Einkommen/Unterhalt


Vermögensschutz & Werteerhalt

Stiftungen haben bezüglich der Vermögensverwaltung eine eher konservative Ausrichtung und sollen grundsätzlich das übertragene Vermögen erhalten. Prinzipiell können einer Stiftung alle Vermögensgegenstände überschrieben werden. Dazu gehören unter anderem Immobilien, Antiquitäten, Barvermögen, Wertpapiere, Unternehmensanteile, Kunstwerke.

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.


Steuerliche Anreize bei der gemeinnützigen Stiftung

Der Gesetzgeber hat im Kalenderjahr 2007 das „Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ geschaffen, welches rückwirkend zum 1.01. 2007 in Kraft getreten ist.


Zustiftungshöchstbetrag

Es können Zuwendungen in das Grundstockvermögen von gemeinnützigen Stiftungen bis zu 1 Million Euro(bei Ehepaaren 2 Millionen Euro) als Sonderausgaben in der privaten Steuererklärung von Stiftern steuermindernd angesetzt und im Zeitraum von 10 Jahren frei verteilt werden. Der Sonderausgabenabzugsbetrag gilt auch für Zustiftungen nach dem ersten Gründungsjahr; die Dotierung muss nicht mehr innerhalb von 12 Monaten nach Gründung der Stiftung erfolgen, um den Sonderausgabenabzug nutzen zu können. Nach 10 Jahren kann der Sonderausgabenabzug von Stiftern bei weiteren Zustiftungen bzw. weiteren Stiftungserrichtungen in Anspruch genommen werden (§10 b Abs.1a EStG).


Spendenhöchstgrenze

Die Höchstgrenze für den Spendenabzug beträgt einheitlich 20% der Einkünfte.

Es ist zu bemerken, dass die gemeinnützige Stiftung kein Steuersparmodell darstellt.

⇒ Weitere Informationen zu den steuerlichen Möglichkeiten finden Sie unter der Rubrik "Stiftungsarten und Steuerrecht"


Förderung des Gemeinwesens

Der Staat kann nicht alle Aufgaben übernehmen und ist auf das aktive Mitwirken seiner Bürger angewiesen.

Diesbezüglich hat die gemeinnützige Stiftung eine besondere Bedeutung in unserer Gesellschaft. Sie übernimmt wichtige Aufgaben und leistet einen besonderen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und Vielfalt.

Mit den Möglichkeiten der gemeinnützigen Stiftung erhält der Bürger ein Stück Gestaltungsfreiheit und Eigenverantwortung im positiven Sinne.

Er kann individuelle Ideen verwirklichen, staatliche Institutionen durch Stiftungsaktivitäten entlasten und das Gemeinwesen unbürokratisch fördern.

Die Stiftung ist als bedeutender Teil einer selbstbestimmenden Bürgergesellschaft anzusehen, die dazu beiträgt, die Lebensqualität zu sichern und gleichzeitig zu verbessern.

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.


Effektive Lösungen bei Erb- und Nachfolgeproblemen

Eine Möglichkeit für den Stifter besteht darin, bereits zu Lebzeiten Unternehmensanteile zum Bespiel in die eigene gemeinnützige Stiftung einzubringen und das Unternehmen weiterhin als Kapitalgesellschaft zu führen. Es ist ebenfalls denkbar, die Stiftung als Erbin zu benennen.

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.


Stiftung als Werbe-PR-Instrument für Unternehmen

Die Stiftung kann als ein Teil der Werbe-PR-Strategie eines Unternehmens betrachtet werden. Da die Stiftung in vielen Fällen den Namen des Unternehmens trägt, kann diese elegant in die Öffentlichkeitsarbeit einbezogen werden. Die gemeinnützigen Aktivitäten der Stiftung werden dadurch immer mit dem dazugehörigen Unternehmen in Verbindung gebracht. Beispiele hierzu sind u. a. das Unternehmen Vodafone (Vodafone-Stiftung) oder Bertelsmann (Bertelsmann-Stiftung).

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.


Schutz des Lebenswerkes

Viele Stifter möchten bestimmte Teile ihres Vermögens (z.B. Unternehmen, Kunstsammlungen, Archive) über den Tod hinaus erhalten wissen. Die Stiftung bewahrt das Lebenswerk des Stifters nach seinem Ableben aufgrund seiner Verfügungen.

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.


Einkommen/Unterhalt

Die Stiftung kann einen Teil der Erträge nutzen, um den Stifter und seine nächsten Angehörigen zu versorgen. So heißt es im § 58 Nr. 5 der AO, dass eine Stiftung einen Teil, jedoch höchstens ein Drittel ihres Einkommens dazu verwenden kann, um in angemessener Weise den Stifter und seine nächsten Angehörigen zu unterhalten, ihre Gräber zu pflegen und ihre Andenken zu ehren. Zu den Angehörigen zählen Ehegatten, Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel (ebenfalls bei Adoption verbunden), Geschwister, Pflegeeltern und Pflegekinder.

⇒ Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier anfordern.